Jobvergleich

Mehr Gehalt. Auch mehr für dich?

Vergleiche zwei Angebote – mit dem Zeitaufwand, den man schnell übersieht.

Angebot A

Angebot B

Deine Angebote nebeneinander

VergleichAngebot AAngebot B
Monatswerte = Wochenwerte × 52 ÷ 12. Der Arbeitsweg zählt hin und zurück. Fahrtkosten werden separat gezeigt; sie werden nicht von einem Bruttobetrag als vermeintliches Netto abgezogen. Flexibilität und Studienbezug bleiben deine persönliche Bewertung.

Gleiche Zeiträume und vollständige Wege verwenden

Trage für beide Angebote den vereinbarten Bruttostundenlohn und die regelmäßigen Wochenstunden ein. Beim Arbeitsweg ist die einfache Strecke gemeint; der Rechner berücksichtigt Hin- und Rückfahrt. Gib als Präsenztage nur die Tage an, an denen du tatsächlich zum Arbeitsort fahren würdest. Wenn Homeoffice noch nicht verbindlich geklärt ist, rechne zunächst mit dem ungünstigeren plausiblen Modell und frage vor der Entscheidung nach.

Ein höherer Stundenlohn kann mehr Zeit binden

Angenommen, beide Stellen umfassen 15 Stunden pro Woche an drei Präsenztagen. Angebot A zahlt 16 Euro bei 15 Minuten einfacher Wegzeit; Angebot B zahlt 18 Euro bei 45 Minuten einfacher Wegzeit. Im Monatsdurchschnitt ergeben sich 1.040 gegenüber 1.170 Euro Brutto. Für den Arbeitsweg kommen bei A rund 6,5 Stunden, bei B rund 19,5 Stunden hinzu. B bringt damit 130 Euro mehr Brutto und bindet rund 13 zusätzliche Stunden pro Monat.

Diese Gegenüberstellung entscheidet nicht automatisch, welches Angebot besser ist. Sie macht eine konkrete Frage sichtbar: Sind dir die zusätzlichen Einnahmen, Aufgaben oder Lernmöglichkeiten den größeren Zeitaufwand wert? Vielleicht kann eine geringere Zahl von Präsenztagen die Bewertung verändern.

Die Zeitkennzahl richtig lesen

„Brutto je Stunde einschließlich Arbeitsweg“ teilt das Monatsbrutto durch Arbeitszeit plus Wegzeit. Der Wert ist eine persönliche Vergleichskennzahl und keine arbeitsvertragliche Stundenvergütung. Er ist auch kein Nettolohn. Fahrtkosten zeigt der Rechner separat; von Brutto abgezogene Fahrtkosten wären keine verlässliche Auszahlungsrechnung.

Vier Fragen, die keine Formel beantworten kann

Notiere pro Frage einen konkreten Beleg aus Anzeige oder Gespräch. „Das Team wirkte nett“ ist ein Eindruck; „wöchentliche fachliche Besprechung mit meiner Betreuerin“ ist eine greifbare Vereinbarung. Halte offene Punkte als offen fest, statt sie unbemerkt positiv zu bewerten.

Teste die Entscheidung mit einer veränderten Annahme

Rechne beide Angebote nochmals mit einer ungünstigeren Wegzeit oder einem zusätzlichen Präsenztag durch. Ändert sich dein Favorit sofort, hängt deine Entscheidung stark von einer noch unsicheren Annahme ab. Genau diese solltest du vor einer Zusage klären. Lasse dir wichtige Bedingungen schriftlich bestätigen und ergänze bei Bedarf die Vertragscheckliste.

Die Auswahl bleibt bei dir. Der Vergleich soll deine Prioritäten sichtbar machen und ein gezieltes Gespräch ermöglichen, nicht aus wenigen Zahlen eine vermeintlich objektive Rangliste erzeugen.